WFG Logo

Verstehst Du auch etwas von jungem Gemüse?

weiterlesen

Verstehst Du auch etwas von jungem Gemüse?

Weißt Du, wie die Löcher in den Käse kommen?

weiterlesen

Weißt Du, wie die Löcher in den Käse kommen?

Weißt Du, wie viele Getreidekörner in einem Brot stecken?

weiterlesen

Weißt Du, wie viele Getreidekörner in einem Brot stecken?

Weißt Du, wie man aus Biogas Strom gewinnt?

weiterlesen

Weißt Du, wie man aus Biogas Strom gewinnt?

Ei Ei Ei, was seh ich da?

weiterlesen

Ei Ei Ei, was seh ich da?

Suse liebe Suse was raschelt im Stroh?

weiterlesen

Suse liebe Suse was raschelt im Stroh?

Kannst du dir ein Leben ohne Kartoffeln vorstellen?

weiterlesen

Kannst du dir ein Leben ohne Kartoffeln vorstellen?

Zählst Du auch gern Schafe?

weiterlesen

Zählst Du auch gern Schafe?

Was haben Kühe, Schweine und Hirsche gemeinsam?

weiterlesen

Was haben Kühe, Schweine und Hirsche gemeinsam?

Magst Du auch nur Milch von glücklichen Kühen?

weiterlesen

Magst Du auch nur Milch von glücklichen Kühen?

Weißt Du, wie die Löcher in den Käse kommen?

vom Feld bis zu den Molkereiprodukten

Nadine H.-S. weiß eine Antwort auf diese und viele weitere Fragen rund um Käse, Milch und Butter. Die Produktionsleiterin der Hofmolkerei Bennewitz nimmt die heimische Milch sogar mit in den Urlaub.

Agrar- und Handels GmbH Mehderitzsch mit einer ­lückenlosen Wertschöpfungskette
Mehderitzsch. „Es war eine unglaublich aufregende Zeit“, erinnert sich Dr. Volkmar Harzer an das Jahr 1990. In jenem Jahr legte er den Grundstein für ein Unternehmen, welches heute sprichwörtlich in aller Munde ist.

Aus der ehemaligen LPG wurde 1991 die Agrar- und Handels GmbH Mehderitzsch. Man widmete sich der Pflanzenproduktion und der Haltung von Milchvieh. Im Frühjahr 1999 kam die Hofmolkerei Bennewitz als neuer Betriebszweig hinzu. Dr. Harzer blickt heute nicht nur zufrieden zurück, sondern auch zuversichtlich nach vorn. Denn sowohl sein Sohn Niels als auch seine Tochter Nadja führen als zweite Generation das Unternehmen.

Niels Harzer lenkt und leitet die Geschicke in Ackerbau und Viehzucht. „Auf 650 Hektar Ackerland und 190 Hektar Grasland bauen wir Raps, Getreide, Mais und Ackerfutter an“, sagt Niels Harzer. „Unser Ackerfutter setzt sich aus verschiedenen Pflanzen zusammen, was eine abwechslungsreiche Ernährung unserer Rinder garantiert. Schließlich ist bestes Futter auch die Grundlage für beste Milch.“

Diese Milch geben derzeit 565 Kühe. „Sie sind mit einer Leistung von rund 9000 Kilogramm Milch pro Kuh und Jahr eingestuft“, nennt Niels Harzer stolz eine bemerkenswerte Zahl. „Alle Kühe stammen aus der eigenen Nachzucht.“ Doch nicht nur die Leistung in Bezug auf die Milchmenge steht bei Niels Harzer im Mittelpunkt, sondern auch das Tierwohl. „Unser Hof produziert vom Feld bis zu unseren Molkereiprodukten kontrolliert nach einem EU-zertifizierten Standard, der DIN EN ISO 9001“, sagt er weiter. „Um diese Zertifizierung zu erlangen, muss man sich jederzeit strengen Kontrollen unterziehen und einen durchdachten Kreislauf vorweisen können.“ Genügend Licht, Luft und Auslauf gehören ebenso dazu wie auch weiche Liegeplätze. Kühe, die kurz vor dem Abkalben stehen, bekommen eine besondere Behandlung, um sich selbst zu erholen und sich auf die Geburt vorzubereiten.“

All das bringt Qualität, die man schmeckt. Obwohl knapp 90 Prozent der produzierten Milch zur Molkerei Ehrmann gelangt, bleiben 10 Prozent in den eigenen Reihen. Innerhalb kürzester Zeit gelangt die Milch in die nur wenige hundert Meter entfernte Hofmolkerei, wo sie unter den wachsamen Augen von Nadja Harzer-Schiemann und ihrem Team schonend pasteurisiert wird, bevor sie hier zu wahrhaft beliebten Genüssen weiterverarbeitet wird. „Nach meinem Studium als Ingenieurin kehrte ich im Jahr 2005 zu meinen Wurzeln zurück“, erinnert sich Nadja Harzer-Schiemann. „Seitdem bin ich Produktionsleiter in der Hofmolkerei.“

Produziert wird hier eine besondere Frischmilch, Sauerrahmbutter und Käse. „Wer einmal unsere Frischmilch probiert hat, wird keine andere mehr mögen“, wirbt sie. „Ich selbst fahre auch nie ohne unsere Milch in den Urlaub, das wollen auch meine Kinder nicht. Unsere Butter ist so hergestellt, wie es unsere Großeltern früher taten. Also aus echtem Sauerrahm. Und unsere Käsesorten, je nach Saison zwischen 12 und 16 Sorten, haben einen guten Ruf. Besonders beliebt ist unser ‚Sächsischer Bergkäse‘, der garantiert zwei bis drei Monate reift. Ich selbst mag unsere ‚Bennewitzer Ziege‘ am liebsten. Es ist ein Käse aus 100 Prozent Ziegenmilch, die wir regional vom Ziegenhof Scholz in Süptitz beziehen.“
Die Kundschaft möchte wissen, woher die Produkte stammen. In Bennewitz kann der Kunde sogar zuschauen. „Unsere Molkerei hat zwei Schaufenster für die Besucher“, so Nadja Harzer-Schiemann. „In einem Schaufenster bekommt man Einblicke in die Produktion. In einem zweiten Schaufenster kann man in unseren Reiferaum schauen.“ Wer nicht in die Hofmolkerei kommen kann, bekommt die Waren auch geliefert.

„Wir beliefern sowohl kleine Hofläden zwischen Dresden und Leipzig als auch große Handelsketten wie Edeka und Rewe“, beschreibt die Betriebsleiterin. „Zudem fahren wir mit unserem Verkaufsteam auch die Wochenmärkte (Dresden, Leipzig, Wittenberg und Halle) sowie Bauernmärkte (Klosterbuch, Hebelei und Pülswerda) an. Dort werden wir schon von unserer anspruchsvollen Kundschaft erwartet.“

Und damit auch in Zukunft die Kunden auf das Beste aus den Torgauer Landen vertrauen können, kümmern sich tagtäglich fünf Mitarbeiter in der Hofmolkerei und zwei Verkaufsfahrer sowie ein Auslieferungsfahrer um den reibungslosen Ablauf. Insgesamt 33 Mitarbeiter sind in der Tier- und Pflanzenproduktion tätig. „Derzeit bilden wir vier Lehrlinge aus“, so Niels Harzer abschließend.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.hofmolkerei-bennewitz.de

Suchst Du eine Lehrstelle in einem Landwirtschaftsbetrieb? Dann schau doch mal hier:

http://www.ausbildung-gruen.de