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Verstehst Du auch etwas von jungem Gemüse?

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Weißt Du, wie die Löcher in den Käse kommen?

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Weißt Du, wie viele Getreidekörner in einem Brot stecken?

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Weißt Du, wie man aus Biogas Strom gewinnt?

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Ei Ei Ei, was seh ich da?

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Suse liebe Suse was raschelt im Stroh?

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Kannst du dir ein Leben ohne Kartoffeln vorstellen?

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Zählst Du auch gern Schafe?

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Was haben Kühe, Schweine und Hirsche gemeinsam?

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Magst Du auch nur Milch von glücklichen Kühen?

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Jürgen R. ist Meister für Rinderproduktion. In der Agrargenossenschaft Laas e.G. legt er den Grundstein dafür, dass die Jungrinder gut gedeihen und später gesunde Milch geben.

„Mit Freude kaufen und mit Genuss verzehren“

Ein Leben ohne die Landwirtschaft kann sich Jürgen Rebholz nicht mehr vorstellen

Laas. Jürgen Rebholz hat aus seiner Leidenschaft für die Landwirtschaft nicht nur einen Beruf, sondern vielmehr eine Berufung gemacht. Dabei begann alles eher zufällig als bewusst. „Ich stamme aus dem Erzgebirge und absolvierte dort nach der Schule eine Ausbildung zum Monteur in einem Kühlschrankwerk“, erinnert sich der heute 58-Jährige.

„Mein Onkel wusste von meiner Leidenschaft für die Landwirtschaft und ‚lockte‘ mich quasi aus dem Erzgebirge nach Nordsachsen. Und so begann ich am 5. August 1974 in der damaligen LPG Laas mit der Ausbildung zum Facharbeiter für Tierproduktion. Von 1984 bis 1986 absolvierte ich erfolgreich die Meisterausbildung zum Meister für Rinderproduktion.“ Ein Schritt, den der Laaser bis heute niemals bereut hat. Ganz im Gegenteil, der Landwirt kann sich nichts anderes mehr vorstellen. Jürgen Rebholz‘ Arbeitstag beginnt 5 Uhr. Dann sind seine „Schützlinge“ nämlich alle schon wach und wollen versorgt werden. Denn Jürgen Rebholz ist in der Jungrinderproduktion der Agrargenossenschaft Laas tätig, in der Kälbchen zu gesunden, zukünftigen Milchkühen heranwachsen. „Obwohl der Tagesablauf immer gleich ist, gleicht in der Tierproduktion kein Tag dem anderen“, meint er schmunzelnd. „Dafür sind die Aufgaben sehr vielfältig und interessant. Wir schauen täglich nach dem Gesundheitszustand der Kälber, tränken sie, kümmern uns um die Stallhygiene und die Besamung der Färsen sowie um die umfassende Dokumentation und Buchführung.“ Wie sehr sein Herz für den Rindernachwuchs schlägt, merkt man sofort. Denn sein Respekt für den Beruf und seine Achtung dem Lebewesen gegenüber sind augenscheinlich. Streicheleinheiten, ein paar nette Worte und viel Herzblut sind zwar tägliche Routine für ihn und dennoch etwas ganz Besonderes. Nicht nur sein Wissen, sondern auch seine Leidenschaft versucht er seit über vier Jahrzehnten auf seine Lehrlinge zu übertragen. „Obwohl eine Ausbildung in der Tierproduktion irgendwie ein gesellschaftliches Stiefkind ist, kann ich jungen Menschen diesen Beruf jederzeit empfehlen“, meint er ehrlich. „Heute umso mehr, denn die Landwirtschaft ist moderner geworden. Da braucht es Menschen, die sich diesem Fortschritt stellen.“ Deshalb pflegt er auch einen familiären Umgang mit den Auszubildenden und ist besonders stolz darauf, wenn ehemalige Lehrlinge ihm heute einen Besuch abstatten. Noch stolzer ist er auf junge Menschen, deren Herzen ebenso wie das seine für die Landwirtschaft schlagen. Einen solchen Menschen begleitet er seit einiger Zeit. „Clara Sahlbach war schon als Praktikantin und während ihrer Ferienarbeit bei uns in der Anlage“, erzählt er. „Von Anfang an hat sich gezeigt, wie aufgeschlossen, zuverlässig und zugänglich sie ist. Auch Clara macht aus ihrer Leidenschaft eine Berufung. Ihre Facharbeit zur Tierproduktion ist dabei beispielgebend. Sie kann sehr stolz auf sich sein.“ Jürgen Rebholz hofft, dass die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit einen Imagewandel erfährt. „Klar, es gibt die sprichwörtlichen ‚Schwarzen Schafe‘, aber damit identifizieren wir uns nicht“, stellt er klar. „Die Landwirtschaft in Deutschland ist super. Ich war viel unterwegs und habe mir auch andere Anlagen angesehen. Dieses Bewusstsein für die Qualität der Landwirtschaft kommt immer mehr bei den Leuten an. Das Vertrauen in die Produkte wächst wieder, und das ist auch gut so.“ Er möchte mit den Ressourcen vernünftig umgehen. Dafür sei auch sein Arbeitgeber ein mustergültiges Beispiel, denn die Agrargenossenschaft war schon immer dahingehend ein Vorreiter. „Man muss nicht jeden Tag ein Stück Fleisch essen“, teilt er seine Lebenseinstellung. „Wenn man sorgsam und bewusst mit den Produkten aus Tierhaltung, Ackerbau sowie dem Obst- und Gemüseanbau umgeht, erreicht man viel mehr. Dann kann man mit Freude kaufen und mit Genuss verzehren.“

Und so gibt Jürgen Rebholz tagtäglich alles, damit seine Kälber gesund und artgerecht zu Jungrindern aufwachsen, um später zu prachtvollen Milchkühen werden zu können. Jederzeit stehen bei ihm das Tier-Wohl und die Tier-Gesundheit im Mittelpunkt. Schließlich – und das sei für ihn längst nicht nur eine Plattitüde – ist die Milch von glücklichen Kühen eben auch besonders gut. Und die Grundlage dafür legt Jürgen Rebholz zusammen mit seinem Team vom ersten Tag an im Leben einer Kuh.

Weitere Informationen finden Sie unter:

http://www.agrar-laas.de

Suchst Du eine Lehrstelle in einem Landwirtschaftsbetrieb? Dann schau doch mal hier:

http://www.ausbildung-gruen.de