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Verstehst Du auch etwas von jungem Gemüse?

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Weißt Du, wie die Löcher in den Käse kommen?

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Weißt Du, wie viele Getreidekörner in einem Brot stecken?

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Weißt Du, wie man aus Biogas Strom gewinnt?

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Ei Ei Ei, was seh ich da?

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Suse liebe Suse was raschelt im Stroh?

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Kannst du dir ein Leben ohne Kartoffeln vorstellen?

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Zählst Du auch gern Schafe?

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Was haben Kühe, Schweine und Hirsche gemeinsam?

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Magst Du auch nur Milch von glücklichen Kühen?

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Sie werden alle von Thomas B., einem Landwirt aus Leidenschaft an 365 Tagen im Jahr auf dem gut Noitzsch  versorgt. Dank seiner guten Pflege besitzen die Fleisch- und Wurstprodukte eine hohe Qualität, von der man sich im Hofladen in Kupsal überzeugen kann.

„Wie aus einer Idee ein erfolgreiches Unternehmen wurde“

Thomas Bischoff, Junior-Chef des Gutes Noitzsch, hat sich vor 20 Jahren von der Begeisterung anstecken lassen

Noitzsch. Eigentlich hatte sich Thomas Bischoff nach der Schule für eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker entschieden und war als Lkw-Schlosser tätig. Doch dann hatte sein Vater Rudolf eine Idee. „Seit jeher fließt landwirtschaftliches Blut in unseren Adern“, sagt der heute 65-jährige Senior-Chef des Gutes Noitzsch. „Wir hatten rund 100 Hektar Grünland und nach einer Möglichkeit gesucht, diese optimal zu nutzen.“ Er sprach mit seinen Söhnen Tilo und eben auch Thomas, ob sie das Interesse hätten, mit ihm gemeinsam die Idee umzusetzen. „Die Begeisterung war von Anfang an bei beiden da“, fügt Rudolf Bischoff hinzu. Und so übernahm man die 200er Milchviehanlage des ehemaligen volkseigenen Gutes in Noitzsch und begann ein Jahr später mit dem kompletten Stallumbau.

„Wir installierten Boxenlaufställe mit Tiefstreu und begannen mit vielleicht gerade mal 20 Mutterkühen“, erinnert sich Thomas Bischoff. „Ich kam 1997 ins Unternehmen, schloss 1998 meine Ausbildung zum Landwirt ab und absolvierte 2001 erfolgreich die Meisterschule zum Landwirtschaftsmeister.“ „Wir bekamen nichts geschenkt und mussten alles selbst erarbeiten“, erinnert Thomas Bischoff an die Anfangszeit. „Im Mittelpunkt unseres Wirkens steht eine ordentliche konventionelle Landwirtschaft, genauso, wie es unsere Eltern und Großeltern taten.“ Der Erfolg gibt ihnen Recht. Denn heute gedeihen auf dem Gut rund 180 Mutterkühe, sowie Mastschweine und Rotwild für die Weiterverarbeitung in der eigenen, EU-zertifizierten Schlachtstätte und Fleischerei. „In unserem Hofladen in Kupsal bieten wir weit über 25 verschiedene Wurst- und Fleischprodukte für unsere Kundschaft an“, beschreibt der 40-jährige Juniorchef. „Diese Kundschaft kommt aus dem gesamten Umkreis. Jede Woche können wir neben unserer treuen Stammkundschaft auch neue Kunden begrüßen. Zudem ist unser Hofladen, der immer freitags von 11 bis 18 Uhr geöffnet hat, ein sozialer Treffpunkt für die Landbevölkerung.“ Thomas Bischoff liebt die Abwechslung in seinem Beruf. „7 Uhr schaue ich täglich nach dem Rechten im Stall und auf der Weide“, umreißt er. „Dann bin ich auch in der Werkstatt tätig, um unsere Technik auf Vordermann zu halten. Da kommt der Kfz-Mechaniker bei mir durch. Gern bin ich aber auch bei der Feldarbeit, schließlich produzieren wir unser Futter komplett selbst.“ Für Thomas Bischoff ist der Beruf des Landwirtes so vielfältig wie kaum ein anderer Beruf. „Wir sind nicht nur Traktorfahrer oder Tierwirte, sondern teilweise auch Wissenschaftler und Computerspezialisten. Denn wer seine Ressourcen optimal und im Einklang mit der Umwelt nutzen möchte, muss den Bedarf an Nährstoffen im Boden oder geplante Pflanzenschutzmaßnahmen genau analysieren. Zusammen mit modernster Technik kann so effizient produziert werden.“ Ein Landwirt muss seiner Meinung nach heute sehr genau und zuverlässig sein. „Die Prozesse in der Landwirtschaft sind sehr komplex“, bestätigt Thomas Bischoff. „Kein Jahr gleicht dem anderen. Und wer in der Landwirtschaft Fehler macht, der setzt ein komplettes Erntejahr aufs Spiel. Ungeachtet des Wetters, welches natürlich der nach wie vor bestimmende Faktor ist.“

Rudolf Bischoff hat seine Entscheidung aus dem Jahr 1995 niemals bereut. Auch Thomas Bischoff nicht. Im Gegenteil, beide würden es wieder so tun. Deshalb freut es sie, dass sich junge Menschen für eine Ausbildung in der Landwirtschaft entscheiden. „Wir sind Ausbildungsbetrieb und haben zurzeit einen Praktikanten bei uns“, so Thomas Bischoff abschließend. „Einen Lehrling würden wir uns noch wünschen. Der sollte Interesse für die Landwirtschaft und natürlich ganz viel Herzblut und Leidenschaft mitbringen. Natürlich sollten auch die Schulnoten stimmen, aber die stehen nur an zweiter Stelle.“

Weitere Informationen finden Sie unter:

http://www.gut-noitzsch.de

Suchst Du eine Lehrstelle in einem Landwirtschaftsbetrieb? Dann schau doch mal hier:

http://www.ausbildung-gruen.de